Aura sehen

Das Sehen der Aura

Bei einer Aura-Analyse geschehen mehrere Dinge zur gleichen Zeit. Auf der ersten und grundlegendsten Ebene wird die Aura visuell wahrgenommen. Auf der zweiten Ebene muss verstanden werden, was gerade gesehen wurde, und einige der sich daraus ergebenden Zusammenhänge müssen dem Verstand einleuchten. Auf der dritten Ebene werden die Formen der aurischen Ausstrahlung gesehen, was ein noch sorgsamerer Vorgang als der der Wahrnehmung des gesamten Feldes ist. 

Als nächsten müssen diese Wahrnehmungen von dem, der die Aura sieht, interpretiert werden, so dass er seine Beobachtungen an den Träger der Aura weitergeben kann, wodurch schließlich beide von den Informationen profitieren.
Die größte Problematik ergibt sich aus der Verantwortung, die solche Wahrnehmungen über die aurischen Gegebenheiten von anderen bindet den Hellseher an ganz bestimmte Denk- und Handlungsweisen. Wenn z.B. ein Mensch die Aura eines anderen sieht und feststellt, dass die Person krank ist, stellt dieses Wissen allein schon eine gewisse Bürde dar, um so mehr, wenn der Betreffende nichts von seiner Krankheit weiß. Zu dieser „Last“ kommt hier noch eine zweite, denn es ist tatsächlich so, dass jemand, der die Aura sehen kann, auch durchlässiger für die Ausstrahlungen von anderen sein muss als ein Mensch, der nichts sieht. Daher fühlt der Hellsichtige den direkten Einfluss anderer aurischer Felder mit unmittelbarer Wucht. Es ist ein wundervolles Gefühl, wenn man sich in einer Gruppe von Menschen mit sehr ähnlichen Vibrationen befindet, was allerdings nicht häufig vorkommt.
 
Sehen alle das gleiche?
Im Allgemeinen ja. Soweit alle Menschen das gleiche sehen, wenn sie denselben Gegenstand betrachten, kann man sagen, dass alle Seher das gleiche bei der Betrachtung eines bestimmten aurischen Feldes sehen.
Aber die Wahrnehmung der Aura ist nicht nur an die visuelle Sehkraft gebunden, und sie kann auf der anderen Seite nicht die Geheimnisse des gesamten Universums offenbaren. Probleme entstehen eher, wenn zwei Hellseher das Gesehene interpretieren sollen. An diesem Punkt hängt es sehr davon ab, wie weitreichend das Verständnis des Hellsehers im Hinblick auf die vielen Schichten der inneren und äußeren Existenz ist, oder ob es ihm an dieser Vielschichtigkeit der Wahrnehmung mangelt, und ob er fähig ist, das Gesehene anderen verständlich zu machen.
 
Kann jeder lernen Auren zu sehen?
Immer wieder taucht die Frage auf: „Wie kann ich lernen, die Aura zu sehen?“, woraus man schließen könnte, dass hellsichtige Fähigkeiten vom Fragesteller als real erkannt werden, was aber nicht unbedingt der Fall ist.
Hierzu gab es eine Reihe von Pseudo-Experimenten, bei denen leichtgläubigen Leuten weisgemacht werden sollte, dass sie mit Hilfe von so genannten Aura-Brillen tatsächlich Auren sehen könnten.
Das erschreckendste Beispiel solcher Irreführung, berichtet von einer Frau, der man beibrachte ständig auf den Kopf eines Freiwilligen zu starren, der in einem gut beleuchteten Raum vor einem gleichmäßig dunklen Hintergrund saß. Selbstverständlich nahm sie nach ein paar Minuten helle Farben um den Kopf herum wahr – grün, wenn der Hintergrund rot war, Türkis, wenn er orangefarben war, usw. Aber dabei handelt es sich ganz einfach um das Negativ der Komplementärfarbe, das von der Netzhaut des Auges wahrgenommen wird, also das Nachglühen, das automatisch bei längerer Betrachtung jeder Spektralfarbe sichtbar wird. 
Ein Mensch, der Auren sehen möchte, kann mit jemandem verglichen werden, der auf der Spitze eines Berges steht und die Lichter in den Fensterscheiben unten im Tal betrachtet. Um sie näher zu betrachten, muss er ins Tal hinab schreiten. Es ist bekannt, wie schwer es ist, jemandem rein theoretisch das Fahrradfahren beizubringen, aber die meisten Menschen lernen es dennoch.
Das sehen der Aura zu erlernen, bedeutet unterschiedlich lange Zeit Disziplin, innere Arbeit und Opferbereitschaft. Je feinfühliger, spirituell veranlagt und fähig zu Meditationen, je schneller erlernt man die Aura zu sehen. Das richtige deuten der Aura dauert wesentlich länger.
Sobald sie in der Lage sind die Aura zu sehen, kann es sein das sie zuerst nur Farben und Formen wahrnehmen und die unteren Körper der Aura. Mit Übung und Meditation müssen sie lernen, sich immer mehr auf höhere Frequenzen einzustellen.
Sie sollten lernen die einzelnen Schichten zu unterscheiden und sich nur auf eine zu konzentrieren, umso mehr wird ihre Wahrnehmung zunehmen.
Die unteren drei oder vier Körper sind meistens sehr stark vermischt, das hat damit zu tun das unsere Gedanken und Gefühle sich miteinander vermengen. Diese Verwirrung kommt durch das Vermischen des mentalen und emotionalen Körpers zustande.
Jeder Körper kann für sich alleine betrachtet und gedeutet werden und muss darüber hinaus natürlich auch als ganzes betrachtet werden.
Jedes Chakra steht in Beziehung zu einer Schicht der Aura. Das Wurzelchakra z.B. zum ätherischen Körper usw. 

Übungen zur Wahrnehmung der Aura

Übungen zur Wahrnehmung der Aura

Die besten Resultate erzielt man, wenn man in einer Gruppe versucht die Aura wahrzunehmen. Jeder der Teilnehmer sollte einmal die Versuchsperson spielen.
Entscheidend für das Sehen der Aua ist, dass sich das Objekt unscharf in Ihrem Blickwinkel befindet. Dazu ist es erforderlich, dass ein Punkt „hinter“ dem Objekt anvisiert wird. Wir erhalten dann den so genannten „Blick ins Unendliche“ ähnlich dem Träumen mit offenen Augen. Dabei müssen die Umrisse des Objektes unscharf im Blickwinkel Bleiben.

Die Fingeraura
Alle Versuche erfolgen bei normalem Licht, wobei es gleich ist, ob es sich um natürliches oder Kunstlicht handelt.

Die Fingeraura gegen einen Hintergrund:
• Die Lichtquelle befindet sich im Rücken oder über dem Betrachter. Die Finger müssen beleuchtet sein. 
• Nehmen Sie einen schwarzen oder weißen Untergrund, etwa in der Größe 20 x 20 cm. Kleben Sie ein kleines Stück weißen oder schwarzen Karton von ca. 0,5 cm- 1 cm Durchmesser in die Mitte des Untergrundes. 
• Halten Sie eine Hand ca. 5 cm bis 8 cm über den Untergrund, und fixieren Sie die weiße oder schwarze Markierung durch die gespreizten Finger an. Die Fingerkonturen müssen unscharf sein. 
• Nach wenigen Sekunden erscheint an den Fingern ein milchig grauer Saum. 
• Versuchen Sie nicht, um schärfer zu sehen, den Blick auf die Finger zu fixieren, die Aura würde dann verschwinden. 

Die Fingeraura bei Gegenlicht
• Halten Sie einen ausgestreckten Arm, mit gespreizten Fingern, gegen eine Lichtquelle, die nicht blendet. 
• Fixieren Sie durch die gespreizten Finger hindurch einen Punkt ca. 60 cm bis 80 cm hinter Ihren Fingern an. 
• Nach kurzer Zeit erscheint an den Fingern ein milchig grauer Saum. 
Aurafäden zwischen zwei Händen 
• Anstelle einer Hand nehmen Sie beide Hände und führen die Fingerspitzen bis auf 0,5 cm zusammen. Sobald Sie die Aura sehen, ziehen Sie die Hände ganz langsam und vorsichtig auseinander. 
• Nach wenigen Millimetern wird die Aura sich in Aurafäden auflösen, die sich zeitweise bis auf mehrere Zentimeter ziehen lassen, bevor sie reißen. 

Die Kopf- und Körperaura
Die Kopfaura kann direkt betrachtet werden. Die Körperaura sollte möglichst in einem Badeanzug aus Baumwolle betrachtet werden, da Badeanzüge, Unterwäsche und Kleidung aus Kunst- oder Mischfasern sich statisch aufladen und die Aura durch die Aufladung, die bis zu 50000 V positiv oder negativ betragen kann, je nach Spannungshöhe und Polarisation, gestört oder verzerrt werden kann. 
Die Kopfaura kann im Sitzen, die Körperaura sollte nur im Stehen betrachtet werden.
• Vor dem Versuch sollten sich die Versuchspersonen und die Betrachter durch entsprechende Musik und Übungen entspannen und den Alltagsstress ablegen. 
• Während der Übung sollte überhaupt nicht oder nur ganz leise gesprochen werden, um nicht die Atmosphäre zu stören. 

Diese Vorgaben gelten nur für den Lernprozess und für besondere Übungen. Sobald bei dem Vorgang des Aurasehens keine Schwierigkeiten mehr auftreten und die Hilfsmittel nicht mehr benötigt werden, kann mit spontanen Aurasehen begonnen werden. Dabei ist am Anfang zu beachten, dass bei der Person oder dem Objekt, deren Aura betrachtet werden soll, der Lichteinfall von vorne oder von hinten erfolgt. Nach einer gewissen Zeit, je nach Übung, ist es dann möglich die Aura unter allen Bedingungen zu sehen.

• Die Betrachtung der Kopfaura sollte aus einer Entfernung von ca. 1,5-3,0 m erfolgen. 
• Bei der Betrachtung der Körperaura spielt die Körpergröße der Versuchsperson eine Rolle, so dass der Abstand durch Versuche ermittelt werden muss. Der Abstand beträgt meistens zwischen 2,0 und 4,0 m. 
• Der Betrachtungswinkel ist abhängig vom Betrachtungsabstand. Der Winkel soll nur so groß sein, dass man immer den Kopf oder Körper von vorn und nicht im Halbprofil sieht. Andernfalls könnte die Beleuchtung stören. 
• Bereiten Sie einen einfarbigen Hintergrund vor (schwarz oder weiß). 
• Die Beleuchtung sollte so angebracht werden, dass der Körper von hinten, indirekt, ohne jede Blendung ausgeleuchtet ist. 
• Der Abstand zum Hintergrund beträgt ca. 60 bis 70 cm. 
• Der Fixierpunkt wird ca. 15cm über dem Kopf angebracht. Da es sehr schlecht möglich ist, den ganzen Körper unscharf in das Blickfeld zu bekommen, können mehrere Fixierpunkte, seitlich vom Körper, in 15 cm Abstand angebracht werden. Die Aura wird dann in Abschnitten betrachtet. 
• Atmen Sie tief über das Zwerchfell ein und entspannen Sie ihre Augen. 
• Betrachten Sie die Umrisse der Versuchsperson, ohne sich dabei anzustrengen. 

Vielleicht können Sie ja schon nach kurzer Zeit eine leuchtende Linie, den Ätherkörper; um ihren Körper erkennen. Danach suchen Sie um den Ätherkörper herum den Astralkörper, der leuchtend oder als sonderbar hellerer Schatten vor dem Hintergrund in Erscheinung tritt. Zuerst wird man kaum mehr als ein flackern wie Hitzewellen über einem Heizkörper wahrnehmen können. Die Erscheinung kann deutlicher werden und wieder erlöschen, sich verschieben und verändern, aber je mehr Sie sich an die Astralvision gewöhnen, desto beständiger wird sie mit der Zeit.

Für die Farben der Aura gibt es viele Deutungen. Lernen Sie selbst, sie fühlend zu erkennen, statt sich an starre Regeln zu halten. Am Aussagekräftigsten ist die Qualität der Farbe – ist sie klar und leuchtend oder stumpf und trübe? Welche Gedanken, welche Gefühle lösen sie in Ihnen aus? Zieht sie Sie an oder stößt sie Sie ab? Welche Assoziationen weckt sie in Ihnen? Tauschen Sie Ihre Wahrnehmungen in der Gruppe aus, vertiefen sie Sie, und mit der Zeit und zunehmender Erfahrung werden Sie deuten können, was Sie sehen.
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